Quadratmeterpreis Bauland in Deutschland 2024
Diese Seite zeigt die aktuellen durchschnittlichen Kaufwerte für Bauland in Deutschland gesamt sowie in allen 16 Bundesländern und rund 400 Landkreisen, basierend auf der amtlichen Statistik der Kaufwerte für Bauland (Statistisches Bundesamt + Landesämter, 1995–2024).
Preisentwicklung Deutschland 1995–2024
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Vollständige Trendtabelle Deutschland 1995–2024 anzeigen
| Jahr | Baureifes Land €/m² | Bauland insgesamt €/m² |
|---|---|---|
| 1995 | 58,02 | 35,93 |
| 1996 | 61,37 | 41,53 |
| 1997 | 64,70 | 44,47 |
| 1998 | 69,69 | 48,25 |
| 1999 | 70,65 | 49,60 |
| 2000 | 76,21 | 51,79 |
| 2001 | 75,20 | 50,18 |
| 2002 | 80,44 | 58,43 |
| 2003 | 99,89 | 76,90 |
| 2004 | 103,47 | 76,93 |
| 2005 | 115,80 | 85,97 |
| 2006 | 122,85 | 81,93 |
| 2007 | 134,29 | 83,64 |
| 2008 | 126,58 | 80,38 |
| 2009 | 122,05 | 81,78 |
| 2010 | 129,67 | 90,76 |
| 2011 | 128,19 | 90,92 |
| 2012 | 128,76 | 94,14 |
| 2013 | 134,34 | 98,61 |
| 2014 | 138,64 | 106,04 |
| 2015 | 144,08 | 110,13 |
| 2016 | 156,63 | 119,38 |
| 2017 | 174,94 | 131,25 |
| 2018 | 188,92 | 137,67 |
| 2019 | 189,78 | 142,70 |
| 2020 | 198,96 | 146,22 |
| 2021 | 224,92 | 148,84 |
| 2022 | 236,02 | 138,76 |
| 2023 | 219,54 | 127,07 |
| 2024 | 250,24 | 142,44 |
Hinweise zur Datenqualität
Was ist der Unterschied zwischen „baureifes Land" und „Bauland insgesamt"?
Beide Werte stammen aus derselben amtlichen Statistik, erfassen aber unterschiedliche Kategorien:
| Kategorie | Was es umfasst | Typische Käufer |
|---|---|---|
| Baureifes Land | Wohnbauland, das nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften baulich nutzbar und voll erschlossen ist (sofortige Bebauung möglich) | Privatbauherren, Bauträger |
| Bauland insgesamt | Alle Kategorien zusammen: baureifes Land + Rohbauland (noch nicht erschlossen) + werdendes Bauland + Gewerbe-/Industrieflächen + sonstiges Bauland | Mix aus allen Käufergruppen |
Warum mal höher, mal niedriger? In Großstädten ist „insgesamt" oft niedriger, weil günstige Gewerbeflächen am Stadtrand den Schnitt drücken. In Speckgürtel-Landkreisen kann „insgesamt" höher sein, wenn ein einzelnes Filetstück Industriegebiet verkauft wurde. In ländlichen Regionen ist „insgesamt" oft niedriger wegen viel günstigem Rohbauland.
Aktuelle Durchschnittspreise nach Bundesland
Bauland gefunden — was kostet es zusätzlich, was darf man bauen?
Bei jedem Bauland-Kauf fällt einmalig Grunderwerbsteuer an: zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein) des Kaufpreises. Dauerhaft kommt die jährliche Grundsteuer hinzu — seit 2025 nach neuen Modellen berechnet. Und vor dem Kauf lohnt sich der Blick in den Bebauungsplan: Was lässt sich überhaupt rechtlich bauen?
Grunderwerbsteuer-Rechner → Grundsteuer-Rechner → Bebaubarkeit-Rechner →Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich der Kaufwert vom Bodenrichtwert?
Der Kaufwert ist ein statistischer Durchschnitt aus tatsächlichen Verkäufen. Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Wertfeststellung für jede einzelne Lage, festgesetzt von den Gutachterausschüssen. Beide werden auf Basis realer Verkaufsdaten berechnet, aber der Bodenrichtwert ist räumlich genauer (oft straßenscharf), während der Kaufwert für regionale Markttrends besser geeignet ist.
Wo finde ich den exakten Bodenrichtwert für mein Grundstück?
In den BORIS-Portalen der einzelnen Bundesländer. Auf den jeweiligen Bundesland-Seiten dieser Tool-Sektion sind die offiziellen Links direkt verlinkt.
Warum gibt es für manche Landkreise keine Werte?
In dünn besiedelten Landkreisen werden manchmal so wenige Bauland-Verkäufe pro Jahr getätigt, dass die statistischen Ämter die Werte aus Datenschutzgründen unterdrücken.
Warum ist die Statistik vor und nach 2021 nicht direkt vergleichbar?
Die Erhebungsmethodik wurde zum Berichtsjahr 2021 grundlegend überarbeitet. Werte ab 2021 werden nach einer differenzierteren Systematik erhoben. Alle Charts kennzeichnen den Methodenwechsel mit einer gestrichelten Trennlinie.
Wie wird der Deutschland-Durchschnitt berechnet?
Flächengewichtet: aus den Kaufsummen und veräußerten Flächen aller Landkreise wird die gewichtete durchschnittliche €/m²-Zahl berechnet (die Berlin-Gesamtstadt-Erfassung wird ausgeschlossen, um Doppelzählungen zu vermeiden). Diese Methode entspricht der offiziellen destatis-Berechnung.